• Bühnenpräsenz

7th January 2009

Bühnenpräsenz

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Die Aneignung einer guten und eindrucksstarken Bühnenpräsenz ist sehr schwierig, aber in gleicher Wiese wichtig, so dass sich jeder Flairbartender damit auseinandersetzen muss. Es gibt verschiedene Formen der Bühnenpräsenz, wobei die aller wenigsten gerade diese vereinen können. Zum einen kann die Bühnenpräsenz alleinig auf den Flairbartender selbst bezogen sein. Das erscheint auf den ersten Blick nicht einleuchtend, da sich auf jeden Fall die Bühnenpräsenz ja auf den Flair bartender beziehen muss. Gemeint ist vielmehr, dass der Bartender beispielweise durch Charme, Witz und durch das Vermitteln von Spass und Gelassenheit eine gute Bühnenpräsenz gewinnen kann. Das heißt also, dass durch den Einsatz der eigenen Persönlichkeit erst Bühnenpräsenz hergestellt wird. Dies haben mit leichten qualitativen Unterschieden so ziemlich alle erfahrenen Flairbartender. Diese Art von Bühnenpräsenz ist sehr gut geeignet und in erster Linie darauf gerichtet das Publikum zu gewinnen und dieses bestens zu integrieren. Zum Beispiel ist Levent Yilmaz jemand, der gerade dies sehr gut beherrscht.

Eine andere Form der Bühnenpräsenz ist, dass gerade weniger durch die eigene Persönlichkeit, als vielmehr durch die Haltung und die besonderen Bewegungen eine Bühnenpräsenz geschaffen wird, die eher darauf gerichtet ist die Bühne einzunehmen, als wäre sie ein Teil der Cocktailshow selbst und nicht lediglich der Ort an dem sie vorgeführt wird. Tomek Malek beherrscht das ansatzweise. Er dreht sich oftmals und hat durchgehend einen sicheren stand, indem er stets breit und leicht in in die Knie dasteht. Jemand der das aber sehr gut beherrscht, ist vor allem Danilo Oribe. Er dominiert, erobert förmlich durch sehr weite und sichere Bewegungen die Bühne. Damit steht er nicht an einem Punkt fest, sondern ist ständig in Bewegung und hat als einer der wenigen in seiner Show vierfache Flips eingebaut, sodass von ihm ausgehend, in alle Richtungen mit einem großen Radius sich ein Teil seiner Show abspielt. Jemand anderes ist auch Tom Dyer, der innerhalb seiner Show, während der Ausführung eines moves oder einer Sequenz, ein weiteres Element (meistens einen Shaker) nimmt und in gerade diese Sequenz integriert. Er benutzt sozusagen die Bar als Werkzeug, in dem er von ihr immer mehr Elemente in einen bereits fließenden Strom hinzufügt.

Es ist gleichgültig auf welche Art und Weise, aber gerade eine gute Bühnenpräsenz macht einiges leichter. Dadurch wird der Show ein besonderer Schliff gegeben. Extrem harte Tricks werden teilweise nicht verstanden wenn keine Bühnenpräsenz vorhanden ist; sie ist die Sprache zum Publikum.

This entry was posted on Wednesday, January 7th, 2009 at 12:12 pm and is filed under Keine Kategorie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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