Flairbartending Reportage über Phillip Wachs
In diesem beigefügtem Video ist Phillip Wachs zu sehen, der über seine Person als Flairbartender berichtet und dem Zuschauer auch etwas von der Motivation Flair zu machen, erzählt. „Wenn man Flairbartender ist, muss man einfach flairn und das auch durchziehen“  erzählt er und weist darauf hin das Flairbartending in seinen Augen keine „Angeberei“, sondern vielmehr eine „Kunst“ ist. Allerdings finden wir es sehr schade, dass wir in diesem Jahr nichts von Phillip sehen konnten und er es somit gerade nicht „durchgezogen“ hat. Und sollte nicht jede Kunst von ihren Ausübenden zumindest in der Weise geachtet werden, dass sie ausgeübt, gezeigt wird und somit entwickelt wird? Zwar hat das nicht zu bedeuten, dass zwingend jeder Flairbartender an Competitions teilnehmen sollte. Jedoch sind Wettbewerbe im Bereich Flair, anders als unbedingt solche im Klassischen Bereich, sehr förderlich. Der Grund für das Fernbleiben Phillips von der aktiven Flairszene liegt wohl an dem bevorstehendem Staatsexamen. Das erklärt dann auch dass sich sein Flair in diesem Jahr scheinbar wenig entwickelt hat. Schade in Anbetracht der Tatsache, dass er 2006 ein Newcomer mit einem guten Start war und leider den Anschluss zu den “Semi-Pros” verpasst hat. Sicherlich macht Phillip aber in seiner Kneipe, in der es ihm gestattet wird authentisch zu bleiben, Flair; - und das ist auch gut so. Auch wir denken, dass es sehr wichtig ist, dass der Bartender bemüht sein sollte, in jedem Falle authentisch zu sein. Denn es gilt ja einen guten Service zu machen und zu seinem Gast gegebenenfalls eine Beziehung aufzubauen, was ohne Individualität gar nicht denkbar wäre. Ein wichtiges Bewusstsein, worüber ein Bartender verfügen sollte. Genauso wie einige Anstandsregeln hinter der Bar, wie z.B. das Abnehmen der Mütze aus Respekt vor dem Gast oder aber auch das Verbot des Kaugummikauens. Diese ungeschriebenen Regeln gelten für Bartender im weiteren Sinne, also auch für Flairbartender. Â
