Flair Bartending
„Learing by doing“ and becoming better by repeating!! Das ist eine Maxime die sich jeder Flairbartender zu seiner grundlegenden Maxime bei seinem Training immer wieder bewusst machen sollte und nicht vergessen sollte.
Wie wird man ein Flairbartender? …und wie wird man vor allem ein guter Flairbartender? Es ist schwierig eine allgemein gültige Formel aufzustellen, die zu befolgen Erfolg versprechend ist!
Es fängt, wie so viele Dinge mit Neugierde und Ehrgeiz an, die sodann in Fleiß übergehen sollte. Man sollte nicht davor zurückschrecken und probieren selbst mit der Flasche umzugehen. Und nicht mit einem staunendem Läheln, unterstrichen von Neid anderen dabei zuzusehen wie sie ihr Handwerk ausüben. Ja, es fängt also an mit Learning by doing. Zwar ist es außerordentlich hilfreich jemanden zu haben der Tipps und Tricks wohlwollend weitergibt, im Zeitalter des Internet jedoch nicht zwingend erforderlich!
Wenn Herr Müller also so weit sein sollte und einige grundlegende Tricks aller Flairbartender beherrscht, was sodann wohl mit dem kopieren von Altbewehrtem anfängt, beginnt Herr Müller mühselig damit an, an einigen „eigenen“ Tricks zu basteln.
Anschließend beginnt erst die tatsächliche Arbeit. Müller beginnt dann eine Routine zusammenzustellen, um tatsächlich entweder auf der Arbeit hinter der Bar oder sogar auf Competitions diese einem beliebigen Publikum vorzustellen.
Damit nicht alles ständig runter fällt, was ja eher unangenehm ist, bis sogar perinlich werden könnte, muss man beim Training systematisch und pedantisch vorgehen.
Man nehme seine ganze Routine und zerpflücke sie in einzelne Sequenzen. Diese Sequenzen
unterteilt man wiederum in seinen Bestandteilen in die einzelnen Tricks. Dann beginnt man, wie beim Fitnessplan jeden einzelnen Trick, sei es auch nur ein Stall, zehn mal zu machen. Dann der nächste Trick der jeweiligen Sequenz. Anschließend macht man die ganze Sequenz zehn mal. Wenn man mit all dem fertig ist, macht man anschließend die ganze Routine zehn mal ohne jegliche Fehler. Schon das wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Also kein Wunder dass die Pros mitunter ein Jahr an einer Show arbeiten! Das war jedoch der ungefähre Ablauf der ersten Routine. Dann beginnen die nächsten Routinen, mit verschiedenen Objekten usw., denn immerhin besteht der Cocktail auf einer Comp ja nicht lediglich aus einer ultimativen Zutat! Das ist zwar mühselig, aber wahrscheinlich der einzig bekannte Weg, namentlich durch ständige penible Wiederholung, bis das Erbrechen droht, bis man ein einigermaßen vernünftiger Flair-Bartender wird. Das muss aber nicht zwingend so mühselig werden und bringt ja auch bei kleinsten Erfolgen schon unmengen Spass. Vor allem sollte man, so gut gemeint das wohl ist, dennoch den Schwierigkeitsgrad nicht all zu hoch setzen. Mit kleinen Schritten fängt man an, ehe man beginnt zu laufen. Dies ist keine neue Weisheit die wir hier bekannt geben, das möchten wir an dieser Stelle ins Bewusstsein rufen. Die aufmerksame Wiederholung, eine Menge Geduld und natürlich die fortwährend zu belebende Leidenschaft sind die Grundbausteine für Erfolgsversprechende Arbeit. Befolgt man seinen Plan und ist auch gewillt diesen wirklich umzusetzen, wird man ein guter Flairbartender.
